Ich bin seit über 40 Jahren mit der Kölner Stadtrevue verbunden, als Leser, als Rechtsberater und in einzelne Fällen auch aus Autor. Es ist nicht einfach nostalgisch, wenn ich immer noch glaube, dass selbstverwaltete Betriebe nicht ein Relikt der Vergangenheit sondern auch eine Perspektive für die Zukunft sein können. Gern möchte ich deshalb hier auch etwas Werbung für die Stadtrevue machen, die nach einer Insolvenz in Eigenregie im Jahre 2025 nunmehr von einer Genossenschaft herausgegeben wird. Zum Zeitpunkt der ersten Genossenschaftsversammlung am 3.6.2026 hatten 408 Menschen Genossenschaftsanteile gezeichnet (ich auch). Auf der Versammlung hat Jürgen Salm einen einführenden Beitrag gehalten, den ich hier dokumentiert habe und der den Anspruch eines „Journalismus mit Haltung“ gegen die Rechtsentwicklung formuliert. Einheitlich war auch das Festhalten an der Printausgabe. Das e-paper erhalten Abonnenten kostenlos zusätzlich.
Zur Unterstützung auch umfangreich recherchierter Artikel hat sich auch im letzten Jahr der Verein Stadtrecherche gegründet, in dem ich ebenfalls Mitglied bin, der über Mitgliedsbeiträge und (leider steuerlich nicht absetzbare) Spenden Gelder für die Unterstützung der Stadtrevue sammelt. Der Verein konnte ein erstes Projekt fördern, eine umfassende Recherche über Grundstücksspekulation im Baugebiet Mühlheim, wo es seit 2013 Planungen für Wohnbebauung gibt, aber seit 13 Jahren nur die mit den Grundstücken ohne Bebauung spekuliert wird. Das Ergebnis kann man in der Juni Ausgabe der Stadtrevue nachlesen.
Jeder der dieses journalistische Projekt unterstützen will, kann folgendes machen:
– ein Abo abschließen (60,00 €), am besten ein Support Abo für 100,00€.
– der Genossenschaft beitreten
– Mitglied im Verein Stadtrecherche werden, oder für den Verein spenden.
Eberhard Reinecke